Ergebnis der Unterstützerunterschriften
BÜNDNIS KULTUR:
Neue Ideen, Gestaltungswille und Schaffenskraft
für das Münchner Gemeinwohl
Kommunalwahl 2026 am 8. März (bekannt auch als Internationaler Frauentag)
Ergebnis der Unterstützerunterschriften
Das BÜNDNIS KULTUR vermeldet folgendes Ergebnis der Unterstützerunterschriften:
Stadtrat: 1.867
OB, Kandidatur Christiane Pfau: 1.627
Damit liegt das BÜNDNIS KULTUR deutlich über der Vorgabe von 1000 Unterschriften und kann zur Kommunalwahl antreten.
Wir freuen uns sehr, dass so viele Menschen in München sehen, dass Kultur kein politisches Randthema ist und für das BÜNDNIS KULTUR unterschrieben haben.
Unser Ansatz, Bewegung in die Stadtpolitik zu bringen und die Kultur als Thema unübersehbar zu machen, trägt erste Früchte.
Uns geht es um die Verbesserung der Lebenssituation aller Menschen in München. Dabei unterstützen wir alle demokratischen Kräfte bei der Rettung der Kultur. Wir werden Kunst, Bildung und Soziales mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln stärken.
Wir kennen die Münchner Lebensrealität von allen Seiten – und wir lieben unsere Stadt. Damit sie auch weiterhin und für alle Generationen nach uns ein Sehnsuchtsort bleibt, werden wir die Stadtpolitik künftig mitgestalten.
Viele von uns haben Kinder in unterschiedlichen Lebensphasen und Eltern, die zunehmend alt werden. Wir kennen die Höhen und Tiefen von Kinderbetreuungs- und Schulrealitäten, wir erleben den Pflegenotstand und wissen, was nicht vorhandene Altersvorsorge und nicht vorhandener bezahlbarer Wohn- und Arbeitsraum bedeutet.
Auf der BK-Liste stehen 46 Frauen und 34 Männer, Deutsche und EU-Bürger*innen, Junge und Alte. Der größte Teil der Personen auf unserer Liste besteht aus Kulturschaffenden. Das heißt: Wir wissen, wovon wir reden.
Das BÜNDNIS KULTUR stellt u.a. diese Themen in den Fokus:
Grundsätzlich meint das BÜNDNIS KULTUR den Dreiklang Kunst-Bildung-Soziales.
Kultur bedeutet Vielfalt
Keine Kürzungen im Kulturhaushalt
Der größte kulturelle Gewinn ist der erste Satz im deutschen Grundgesetz: DIE WÜRDE DES MENSCHEN IST UNANTASTBAR.
Dies umfasst alle Menschen, unabhängig von Geschlecht, Hautfarbe, Alter, Herkunft und Religion.
Kultur schafft Gemeinschaft, über alle Grenzen hinweg. Dies gilt es zu schützen.
Wer an der Kultur spart, spielt den Ball nach rechts und schadet der Demokratie. Dagegen tritt das das BK entschieden an.
Kulturabgabe
Andere Städte machen es uns seit Jahren vor. München muss das Rad nicht immer neu erfinden, sondern muss einfach über den Tellerrand schauen: Wir brauchen die Kulturabgabe von mind. 5 % auf jede Übernachtung in München. Seit Jahren sprechen und schreiben wir über diese Notwendigkeit. Wir werden mit all unserer Kraft alle Bemühungen unterstützen, die Kulturabgabe durchzusetzen. Ein simples Beispiel verdeutlicht die Wirkung der Kulturabgabe:
5 % auf einen durchschnittlichen Bettenpreis von 150 € und 20 Mio. Übernachtungen (2024) ergibt: 150 Mio. € im Jahr, die den Kulturhaushalt direkt entlasten können.
Raum zum Leben, Raum zum Arbeiten
München hat riesige Ressourcen an leerstehenden Büro- und Gewerbeflächen. Diese müssen in günstigen Wohnraum, günstige Ateliers und Werkstätten und Gemeinschaftsräume in Selbstverwaltung umgewidmet werden.
Gemeinwohlfreundlich, einfacher, effektiver und experimenteller bauen
Will ein Neubau genehmigt werden, muss gelten: Wohnraum vor Gewerbe. In jedem Neubau müssen günstige Wohnungen, Ateliers und Gemeinschaftsräume mitgeplant werden. Wer gemeinwohlorientiert baut, soll besondere Konditionen bei der Finanzierung erhalten. Die Stadt muss ihr Vorkaufsrecht stärker nutzen. Vorbild: Wien.
Kultur machen lassen: Mehr Selbstverwaltung, weniger Kontrolle
Die Kulturschaffenden in den Kreativquartieren und in den städtischen Institutionen müssen freier und selbstverantwortlicher agieren. Mehr Vertrauen, weniger Gängelei.
Stärkung von Freiberuflerinnen Die meisten Kulturschaffenden sind Freiberuflerinnen. Ihre Lebensrealität ist nicht nur vom alltäglichen Kampf ums Überleben bei dauernd steigenden Lebenshaltungs- und Betriebskosten geprägt, sondern über ihnen hängt auch das Damoklesschwert der Altersarmut. Ohne Freiberufler*innen würde jedoch das gesamte Dienstleistungssystem in München, vor allem im Bereich Kunst-Bildung-Soziales, zusammenbrechen. Tariferhöhungen für Angestellte gehen an den Freiberuflern nicht nur spurlos vorbei, sondern reduzieren vielmehr die Budgets für externe Dienstleister. Deshalb fordert das BÜNDNIS KULTUR nach irischem Vorbild ein steuerfreies Grundeinkommen von zunächst 1000 € für alle Kulturschaffenden, die weniger als 50.000 € Jahresumsatz erwirtschaften.
• Update Erfolgreiche Aufstellungsversammlung am 12. Oktober 2025
• Ergebnis der Aufstellungsversammlung
www.buendnis-kultur.de
Instagram: @buendniskultur
Kontakt / V.i.S.d.P.
Christiane Pfau, www.pfau-pr.de
Kathrin Schäfer, www.kathrin-schaefer.com



