fear.less

Ein Tanztheater von Johanna Richter

München-Premiere am Fr, 26. November 2021 um 20.00 Uhr im neuen Schwere Reiter 
Weitere Vorstellungen am Sa, 27. und So, 28. November 2021 um jeweils 20.00 Uhr im neuen Schwere Reiter

Uraufführung am Do, 28. Oktober 2021 im Neuen Globe / Schwäbisch Hall
Weitere Vorstellungen: 29. und 30. Oktober 2021

Tickets: 17 € / erm. 10 € 
Wegen begrenzter Platzanzahl sowie der Hygienebestimmungen ist eine Reservierung für die Vorstellung notwendig.
Reservierung unter: https://www.schwerereiter.de
Die aktuellen Hygienevorschriften entnehmen Sie bitte der Hompeage des schwere reiter.

Hier geht’s zum Trailer:
https://www.youtube.com/fear.less/Johanna-Richter

Konzept, Regie, Choreographie: Johanna Richter
In Zusammenarbeit mit dem Ensemble: 
Conrad Ahrens, Erica D´Amico, Amie Jammeh, Jochanah Mahnke, Búi Rouch und João Santiago

Künstlerische Mitarbeit: Tim Bergmann
Bühne: Mark Rosinski
Kostüm: Jörg Christel und Uwe Sinn
Licht: H.P. Boden
Ton: Philipp Kolb
Video: Tim Bergmann und Thomas Göbl
Presse: Kathrin Schäfer


In Koproduktion mit dem Neuen Globe, Freilichtspiele Schwäbisch Hall und dem Theater Kempten.
Gefördert im Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.
Gefördert vom Migrationsbeirat der Stadt München, vom Bezirksausschuss München 09 (Neuhausen, Nymphenburg) dem Bezirksausschuss 04 (Schwabing) und mit Projektmitteln des Kulturreferat der Landeshauptstadt München.
Unterstützt von der Merkur Gruppe und mit persönlichem Dank an Stephan Eckardt, für die zur Verfügung Stellung der Drehorte.
Mit herzlichem Dank für die Unterstützung an das neue Schwere Reiter, die Tanzquelle und den Circus Hub.
Johanna Richter ist Mitglied der Tanztendenz München e.V.

JOHANNA RICHTER Regie, Choreographie, TanzAbsolvierte ihre Ausbildung zur Bühnentänzerin an der Iwanson International School of Contemporary Dance in München. Gleichzeitig studierte sie Theater- und Tanzwissenschaft an der LMU München, mit Abschluss Magister. Seitdem arbeitet sie als freischaffende Choreographin und Tänzerin für Bühne, Film und Fernsehen im In- und Ausland. Wiederholt wurde sie zu internationalen Choreographen-Wettbewerben eingeladen. 
Mehrmalig erhielt sie eine Produktionsförderung für abendfüllende Tanztheater durch das Kulturreferat der LH München, die in Co-Produktion mit der Schauburg und dem Residenztheater verwirklicht wurden. 
Von 2003 bis 2017 war sie Choreographin in Residence an der Schauburg und wurde mit ihren Produktionen auf verschiedene Gastspiele im In- und Ausland, und interdisziplinäre Festivals eingeladen. Darunter 2004 zum „7. Theaterfestival in Sarajevo“, zu DANCE 2012, zu „Made in Germany“ Stuttgart 2014 und zum „Shakespeare Festival“ im Globe Theater, Neuss. 
Vielfach erhielt sie Kritiker- und Publikumspreise. 
Ihre letzte Produktion „For you my love!“ tourt seit 2017 als freie Produktion. 
Seit 1992 hat sie einen fester Lehrauftrag an der Otto Falckenberg Schule. 
Seit 1998 ist sie Mitglied des Vereins Münchner Choreographen Tanztendenz München e.V. 
2009 begründete sie die künstlerische Patenschaft für Schüler*innen mit Migrationshintergrund, und kreiert seitdem jährlich zusammen mit dem Choreographen Volker Michl und in Koproduktion mit dem Verein Mitsprache e.V. Tanztheater für Übergangsklassen.
2016 initiierte sie zusammen mit Birgitta Trommler als Künstler-für-Künstler-Inititaive die Plattform „HIER=JETZT für zeitgenössischen Tanz in München“, die seitdem jährlich für die junge freie Szene stattfindet. 

Durch ihre langjährige Arbeit mit Schauspieler*innen, entwickelte sich ein choreographischer Stil, in dem weniger das abstrakte Bewegungsmaterial im Vordergrund steht, als vielmehr die Suche nach der Übersetzung menschlicher Geschichten in das Bewegungsrepertoire des Körpers. Wesentlich wird der Ort, der Zusammenklang mit anderen darstellenden Künsten, die tänzerische, wie spielerische Persönlichkeit mit ihren speziellen Charakteristiken ,und der größere Erzählbogen, der im abendfüllenden Tanztheater seinen Ausdruck findet.

Mehr Infos: 
www.johanna-richter.com

Wie nah dürfen wir uns kommen? Wie kann körperliches Zusammensein überhaupt noch aussehen in einer Zeit, in der wir uns ständig selbst beobachten, und uns aus einer fast übermächtigen Informationsflut herleiten müssen, was momentan für uns relevant ist? Wie gehen wir mit unseren Ängsten um? Und wie hat die verordnete soziale Isolation unser Verhältnis zu ureigenen, menschlichen Instinkten verändert? 
Das interdisziplinäre Tanztheaterstück „fear.less“ mit drei Schauspieler*innen und drei Tänzer*innen, beleuchtet das von Ängsten und Unsicherheiten geprägte „Jetzt“ des gesellschaftlichen Lebens in der Pandemie und sucht zugleich nach Möglichkeiten der spielerischen Rückkehr in die größtmögliche Freiheit von Gemeinsamkeit und Nähe. Identifikation und Empathie zwischen Zuschauer*innen und Performer*innen wirken als kraftvolle Wechselwirkung, und machen das für beide Seiten aktuelle Thema in der physischen, universellen Sprache des Körpers direkt spürbar. Entsprechend kann in diese Sprache übersetzt werden, was uns in der momentanen Ausnahmesituation bewegt, uns sprachlos und ohnmächtig macht. Die Bühne wird zur Plattform, zum unmittelbaren Erlebnisraum, um aus Angsträumen Möglichkeitsräume zu schaffen, und diese auf kritische, humorvolle und situative Art und Weise zu bespielen. 



Einordnung des Projekts in die bisherigen Arbeiten von Johanna Richter: 

Nach zwölf Jahren Residenz an der Schauburg kehrt Johanna Richter mit „fear.less“ in die Freie Szene Münchens zurück. 
Das künstlerisches Schaffen der Choreographin hat sich in der Kontinuität an einem festen Haus in diesen Jahren immer mehr und immer konsequenter auf das Erzähltheater, und die Autorschaft eigener Stücke verlagert, und damit immer weiter vom abstrakten, zeitgenössischen Tanz entfernt. Das zeigt auch die Tatsache, dass ihre Produktionen vorwiegend von Theaterfestivals eingeladen wurden (z.B. „Made in Germany“ – Multikulturelles Thaterfestival /Stuttgart; „KUSS-Festival“/ Marburg, „Shakespeare Festival“/ Globe, Neuss) und seit 2018 nur noch im Kontext von zeitgenössischen Theaterproduktionen gastieren (CUBE / Luxemburg, BOSCO / Gauting, Theater in Kempten, GLOBE – Theater / Neuss, demnächst GLOBE Theater Schwäbisch Hall). 
Hauptmerkmal der in Residenz entstandenen Produktionen, ist das Zusammenspiel von Schauspieler*innen und Tänzer*innen, die gemeinsam menschliche Geschichten in das spielerische Bewegungsrepertoire des Körpers übersetzen. Globale Menschheitsthemen werden zu konkreten Menschheitsgeschichten im Mikrokosmos der Bühne. Figuren werden zu klaren Charakteren, geprägt von der Einzigartigkeit künstlerischer Persönlichkeiten. 
In der Verwirklichung von sechs Produktionen in Folge, entwickelte sich eine künstlerische Handschrift, und das Alleinstellungsmerkmal eines von internationalen Schauspieler*innen und Tänzer*innen geprägten Ensembles. Das Ensemble entwickelte eine universal kommunizierende Sprache jenseits der Worte und erzählte Geschichten zu brisanten Themen der Gegenwart. Die Resonanz eines zahlreichen, diversen und multikulturellen Publikums war groß, denn die Stücke beschrieben Kommunikationsprobleme zwischen Fremden verschiedener Sprachkulturen, die Globalisierung als Ursprung für die Angst vor Fremden, die Sehnsucht nach Nähe im Zeitalter der Anonymität, die Gefahr von Radikalität im Zeichen eines vermeintlich höheren Ziels. Zuletzt, gezeichnet von der immer mehr in unsere europäische Lebensrealität hereinreichende Konsequenz von Kriegsschauplätzen und Religionskonflikten, entstand die Collage aus sechs Shakespeare Dramen „For you my love!“ (Premiere 2016) als Bekenntnis für die Menschlichkeit, und die Suche nach dem friedvollen Kompromiss. Das mit einem Kritikerpreis ausgezeichnete Stück wird seit 2016 weiterhin für generationsübergreifendes Publikum gespielt, und hatte sehr besondere Vorstellungen für Zuschauer*innen mit Migrationshintergrund.

Die katastrophale Johanna

Eine Theater-Roadshow von Traummaschine Inc.
Für alle ab 8 Jahren 

Vorstellungen am 3. und 4. Mai 2018 
um jeweils 10.30 Uhr und 15:30 Uhr 
Treffpunkt: Thalkirchner Brücke (Westseite)
MVV: U3 Thalkirchen – Ausstieg Tierpark 

Karten: 7 € / erm. 5 € 
Reservierung unter 0173 57 11 635 
oder per Mail: tickets@ratundtat-kulturbuero.de

Die Vorstellungen finden bei jedem Wetter statt! 

»Die katastrophale Johanna« von Traummaschine Inc. verquickt die Geburtstagsfeier eines unangepassten Mädchens von heute mit dem Mythos der Westernlegende Calamity Jane, die als Pionierin, Showstar, Krankenschwester und Revolverheldin Geschichte schrieb. Calamity Jane trug meist Männerkleidung womit sie Ende des 19. Jahrhunderts den Zorn der „ehrbaren“ Frauen und Männer auf sich zog.

Traummaschine Inc. reist mit den jungen Zuschauern in einen fiktionalen Wilden Westen der mitten in München liegt. In den Isarauen trifft der Theater Treck auf Buffalo Bill, auf belebte Steine und Balladensänger. Das Publikum wird Teil einer inszenierten Wirklichkeit und folgt der Katastrophalen Johanna als Gäste, Häscher und Verbündete durch die urbane Natur. 

Die Theater-Roadshow spielt mit Geschlechterrollen und Stereotypen. Am Ufer der Isar verbinden sich Erlebnisse und Erfahrungen der Westernheldinnen und -helden von damals mit ungebrochen aktuellen Fragen von Rollenzuweisungen: Was dürfen Mädchen, was müssen Jungs tun? Was geht gar nicht und warum eigentlich nicht? 

Von und mit Traummaschine Inc: Pascal Fuhlbrügge, Judith Huber, Jochen Klüssendorf, Charlotte Pfeifer, Dim Schlichter, Christoph Theussl
Ausstattung: Katrin Rieber, Raoul Doré. 
Produktion: Rat und Tat Kulturbüro 
Presse: Kathrin Schäfer

Eine Produktion von Traummaschine Inc. mit freundlicher Unterstützung des Kulutrreferats der Landeshauptstadt München. Gefördert vom Bezirk Oberbayern.

Die Premiere fand am 20. Oktober 2017 statt.

Pressestimmen:
„Riesenspaß“ (Cult Magazin)
„Mutmachtheater im besten Sinne“ (SZ)

Mehr Infos hier: http://traum-maschine.blogspot.de.

Der stumme Diener

von Harold Pinter

Premiere am Mittwoch, 31. Januar 2024 um 20:00 Uhr im Zentraltheater
(Paul-Heyse-Straße 28, 80336 München)
Weitere Vorstellungen am Do 1., Mo 5., Di 6. und Mi 7. Februar 2024 jeweils um 20:00 Uhr

Tickets: 20 € / erm. 15 €
Reservierung: www.zentraltheater.de

Regie: Antoine Uitdehaag
Mit: Bijan Zamani, Götz Schulte
Fotos: © Baran Sönmez

Zwei Männer, Ben und Gus, dösen in einem kalten Zimmer. Seit Jahren werden sie als Handlanger einer anonymen Organisation in irgendeine Stadt abkommandiert, wo sie in einem leeren Raum ein namenloses Opfer erwarten und erschießen müssen. 
»Gus, jünger und sensibler, rätselt über den Sinn ihrer Tätigkeit; Ben ist längst im sturen Weitermachen erstarrt. Ein Speisenaufzug, ein ’stummer Diener‘, fährt in der Wand auf und ab. Durch Zettel werden ausgesuchte Speisen gefordert, die von den beiden Eingeschlossenen unmöglich beschafft werden können. Sie flüchten sich in das mechanische Einpauken der Vorschriften. 
Da empfängt Ben den erwarteten Befehl, der jeweils die Ankunft des Opfers meldet, er zielt auf den Eintretenden – es ist Gus.«
Siegfried Kienzle / Rowohlt Theaterverlag

Gefördert vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München.

Antoine Uitdehaag (Regie)
ist seit 1978 als freier Regisseur tätig. Von 1984 bis 1991 war er Intendant und Regisseur am Ro Theater in Rotterdam. Seit Anfang der 1990er Jahre inszeniert er an deutschsprachigen Bühnen, darunter mehrfach am Württembergischen Staatstheater Stuttgart, Schauspiel Essen, an den Münchner Kammerspielen, am Bayerischen Staatsschauspiel und Volkstheater Wien. Weitere Engagements führen ihn an die Schauspielbühnen in Bonn, Mainz und Leipzig, zu den Bad Hersfelder Festspielen, an das Renaissance-Theater Berlin, das Nationale Toneel Den Haag und das Theater Utrecht. 
In München inszenierte er zuletzt 2016 am Residenztheater »Geächtet« von Ayad Akhtar.
Mehr Infos: https://de.wikipedia.org/wiki/Antoine_Uitdehaag

Bijan Zamani 
absolvierte seine Schauspielausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. 
Es folgte ein Engagement am Staatstheater Mainz. Ab 2005 war er festes Ensemblemitglied am Schauspiel Stuttgart, 2014 wechselte er ins Ensemble des Münchner Residenztheaters. 
Er arbeitete mit Regisseur*innen wie Amélie Niermeyer, René Pollesch, Volker Lösch, Mateja Koležnik, Hasko Weber, Thomas Dannemann und Anselm Weber. 
Im Februar 2016 übernahm er am Residenztheater unter der Regie von Antoine Uitdehaag die Hauptrolle des Amir Kapoor in der deutschen Erstaufführung des Theaterstücks »Geächtet« des US-amerikanischen Autors und Pulitzerpreisträgers Ayad Akthar.
Zudem wirkte er in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen mit und ist als Sprecher für Hörbücher und -spiele tätig. 
In München war er zuletzt in »Bluthaus« (2022), einer Koproduktion von Residenztheater und Bayerischer Staatsoper zu sehen. Ab 11. Dezember 2023 steht er in der Inszenierung von Jochen Schölch »Post von Karlheinz« auf der Bühen des Metropoltheaters.
Mehr Infos:
https://de.wikipedia.org/wiki/Bijan_Zamani

Götz Schulte 
absolvierte seine Schauspielausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. 
Es folgten Engagements am Staatstheater Schwerin, Berliner Ensemble, Düsseldorfer Schauspielhaus und am Residenztheater München, wo er mit Regisseuren wie Peter Zadek, Jürgen Gosch, Einar Schleef, George Tabori, Andreas Kriegenburg, Amélie Niermeyer, Sebastian Baumgarten und Karin Henkel zusammenarbeitete.
Film und Fernseharbeiten führten ihn unter anderem mit Regisseuren wie Caroline Link und Andreas Dresen zusammen.
Seit 2019 gehört Götz Schulte zum Ensemble des Theaters in der Josefstadt und war in »Toulouse«, »Jacobowsky und der Oberst«, »Der Kirschgarten« und 2022 in »Rechnitz (Der Würgeengel)« zu sehen.
Mehr Infos: 
https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6tz_Schulte

Frau F. hat immer noch Angst

Ein Projekt von Emre Akal

Uraufführung am 15. Januar 2019 um 20 Uhr im HochX
Weitere Vorstellungen vom 17. bis 20. Januar 2019

Karten: 18 € / erm. 10 €
VVK ab 1. Dezember
Reservierung:
Tel.: 089.90 155 102 (Anrufbeantworter)
unter www.muenchenticket.de und www.hochx.de

Schauspiel: Erkin Akal, Olaf Becker, Robert Naumann, Julia Carina Wachsmann, Carina Werthmüller

Regie, Text: Emre Akal
Dramaturgie: Kai Krösche
Bühne: Sina Gentsch
Kostüm und Maske: Bettina Kirmair
Sound, Komposition, Synchronisation: Greulix und Taison // Portmanteau
Stimmverrichtung: Ruth Geiersberger
Video: Kazim Akal
Lichtdesign und technische Leitung: Rainer Ludwig
Produktionsleitung: Rat&Tat Kulturbüro
Pressearbeit: Kathrin Schäfer KulturPR
Regieassistenz: Melanie Lyn
Bühnenbildassistenz: Steffi Zimmer
Maske und Kostümassistenz: Ji Hyung Nam
Tuschezeichnung: © Timo Nazari-Shafti 
Flyer Design: Kazim Akal)
Portrait: Jean-Marx- Turmes

Gefördert vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München und der Kulturstiftung der Stadtsparkasse München.


Emre Akal lebt als Autor & Regisseur im Spannungsfeld zwischen München, Berlin und Istanbul. Mit seiner ersten Arbeit »Die Schafspelzratten« erhielt er 2012 eine Debutförderung der Stadt München. Es folgten drei Stipendien der Stadt München, ein Dramatikerstipendium am DiverCITYLAB in Wien und die Teilnahme am einjährigen Dramenlabor des Westfälischen Landestheaters. Seine Arbeiten waren unter anderem am Theater Rampe in Stuttgart, dem Werk X in Wien, dem Stadttheater Bakýrköy, dem Tatavla Sahnesi in Istanbul, dem Kaltstart Theaterfestival in Hamburg, an den Münchner Kammerspielen und am Maxim Gorki Theater in Berlin zu sehen. Sein Stück »Ostwind« erhielt 2015 den Theaterpreis der Stadt Stuttgart und des Landes Baden-Württemberg und gastierte 2016 an den Münchner Kammerspielen. 2016 entwickelte er mit Nurkan Erpulat das Stück »Love it or leave it!« am Maxim Gorki Theater Berlin. Darauffolgend schrieb er das Stück »Homo« für die Neue Bühne Villach und entwickelte mit Hakan Savas Mican das Stück »Die Eroberung des goldenen Apfels« am Landestheater Niederösterreich. Im Mai 2017 gewann er zusammen mit Rieke Süßkow für »Oh, wie schön ist Panama« den mit 5.000 Euro dotierten Jurypreis des Nachwuchswettbewerbs Theater Drachengasse in Wien, das Anfang 2018 aufgeführt wurde. In München war zuletzt sein Stück »MUTTERLAND …stille«, das im November 2017 im HochX uraufgeführt wurde, zu sehen.

Zum Stück
Alle haben Angst, noch immer. Angst vor dem sozialen Abstieg. Vor der Aberkennung hart erkämpfter (oder schon immer dagewesener) Privilegien. Vor dem Verschwinden der Sicherheit und vertrauter Werte. Vor Überfremdung und Identitätsverlust: Alle haben Angst.
In seinem neuesten Stück »Frau F. hat immer noch Angst« erzählt Regisseur und Autor Emre Akal eine Geschichte der Angst und jener Mechanismen, die Menschen dazu treiben, sich für Besitzstandswahrung und Orientierung in einer zunehmend komplexeren Welt zu radikalisieren und abzuschotten. Die Geschichte einer Kolonie, zusammengerottet an einem letzten friedlichen Ort: Dem Ort der Aufbewahrung der eigenen Kultur und Identität, fern ab vom Fremden, fern ab von der Angst. Ein zerbrechlicher Mikrokosmos der scheinbaren Sicherheit, der einen Schutz vor äußeren Einflüssen bietet. Die Welt draußen mag brennen, doch hinter verschlossenen Türen steht die Zeit still: Die Waffe Angst bewegt, lähmt und manipuliert die Massen.

Radikal bildgewaltig und musikalisch untersucht »Frau F. hat immer noch Angst« die Mechanismen gesellschaftlicher Umwälzungen unter dem Einfluss wiedererstarkender völkischer Diskurse: ein surreal-alptraumhafter Ausblick auf eine allzu denkbare nahe Zukunft.

Freischwimmer zu Gast in München

Neues aus Theater, Performance und Live-Art
FAMILY AFFAIRS

«Freischwimmer» ist ein Festival für Theater, Performance und Live-Art. Es produziert Arbeiten junger Künstler*innen und bringt sie in Zürich, Berlin, Wien, Frankfurt und Düsseldorf zur Aufführung. Auf Anregung des Kulturreferats der Landeshauptstadt München haben sich das HochX, das PATHOS München und die Münchner Kammerspiele zusammengetan, um die neunte Ausgabe dieser Plattform erstmals auch in München zu präsentieren. Fünf Tage lang sind insgesamt fünf Inszenierungen von The Agency, Anna Natt, ScriptedReality / Schmidt / Salasse / Meder / Krause / Bussmann / Aumüller, Veza María Fernández Ramos und K.U.R.S.K an fünf verschiedenen Spielstätten zu sehen. Nach dem Auftakt in diesem Jahr soll München feste Anlaufstelle des «Freischwimmer»-Festivals werden.

Das diesjährige Festivalmotto lautet «Family Affairs». Es geht um Familienangelegenheiten und ihren Einfluss auf gesellschaftliche
Prozesse: «Wir wollen alles, nur nicht so werden wie unsere Eltern. Obwohl wir fest davon überzeugt sind, aus der Geschichte gelernt zu haben, baden wir die Fehler vorheriger Generationen aus, um dabei am laufenden Band neue zu produzieren. Wie verhandelbar sind diese biografischen Aufträge und gesellschaftlichen Deals, die uns binden und in Beschlag nehmen? Wie lassen sie sich brechen, neu aushandeln oder auflösen? Was tun?»

Eine Kooperation zwischen den Münchner Kammerspielen, HochX und PATHOS München. Gefördert durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München.

«Freischwimmer» ist ein Festival produziert von Sophiensæle Berlin, FFT Düsseldorf, Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt am Main, brut Wien und Gessnerallee Zürich.

Gefördert von Stadt Zürich Kultur, Pro Helvetia Schweizer Kulturstiftung, Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf, Gefördert aus
Mitteln des Regierenden Bürgermeisters von Berlin – Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten, Kulturabteilung der Stadt Wien, Kunststiftung NRW, Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main.

Eingeladen sind folgende Produktionen:

Dame Gothel… it hurts to be beautiful
Anna Natt (Sophiensæle Berlin)

Love Fiction
Human Process Interventions by Rylon®

The Agency (FFT Düsseldorf)

Wie wir es wollen
ScriptedReality / Schmidt / Salasse / Meder / Krause/ Bussmann / Aumüller (Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt am Main)

The Father Care Piece Piece oder: Keine Angst, Papa spielt Theater!
Veza María Fernández Ramos (brut Wien)

Leopardenmorde
K.U.R.S.K (Gessnerallee Zürich)

Ergänzt wird das Festivalprogramm durch eine Diskussion und ein Konzert:

Samstag, 08.04. um 22.30 Uhr, Import Export  
Konzert mit Masha Qrella
www.mashaqrella.de
Vor und nach dem Konzert stellen sich zwei Münchner Freundinnen und der Bassist von Masha Qrella hinter die Plattenteller: Valerie Trebeljahr / Lali Puna, DJ These, Hannes Lehmann.

Sonntag, 09.04. von 18.30 bis 19.30 Uhr, Kammer 2 
Wieviel Szene braucht die Stadt?
Diskussion zur Situation des Freien Theaters in München 
Mit Tilmann Broszat (SPIELART Festival), Angelika Fink (PATHOS München), Ute Gröbel (HochX), Christoph Gurk (Münchner Kammerspiele), Sarah Israel (RODEO Festival), Matthias Pees (Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt am Main) und Marc Gegenfurtner (Kulturreferat der Landeshauptstadt München).
Moderation: Susanne Traub (Goethe-Institut e.V.)

Hier geht es zum Spielplan.


Tickets und Vorverkauf

Tickets:
Festivalpass: 40,00 € / erm. 30,00 € 
Einzeltickets: 12,00 € / erm. 8,00 € 
Konzert: 12,00 € / erm. 8,00 € 
Der Eintritt zur Diskussion ist frei.

Vorverkauf:
ab März 2017
ausschließlich über die Münchner Kammerspiele und München Ticket

Theaterkasse der Münchner Kammerspiele
Maximilianstraße 28, 80539 München
Öffnungszeiten: Montag bis Samstag, 11 – 19 Uhr
theaterkasse@kammerspiele.de
Telefonservice: 089 / 233 966 00
Fax: 089 / 233 966 05
muenchner-kammerspiele.de

München Ticket 
und allen an München Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen
https://kammerspiele.muenchenticket.net/
Achtung: Preise zuzüglich Vorverkaufs- und Servicegebühr.

Jede Eintrittskarte gilt für die Hin- und Rückfahrt mit dem MVV sowie für den Transfer zwischen den Spielstätten. Die Anfangszeiten der Veranstaltungen sind aufeinander abgestimmt.

Alle Infos auch auf
www.freischwimmer-festival.com

Fräulein Smillas Gespür für Schnee

von Peter Høeg nach dem gleichnamigen Film von Bille August

Premiere am Mittwoch, 22. März 2023 um 20:00 Uhr im Zentraltheater
(Paul-Heyse-Straße 28, 80336 München)
Weitere Vorstellungen am 23., 27., 28. und 29. März 2023 um jeweils 20:00 Uhr

Regie: Katrin Lindner
Mit: Dagny Dewath und Thomas Birnstiel

Tickets: 20 € / erm. 15 €
Reservierung: www.zentraltheater.de

Infos zu den Beteiligten 
 
Katrin Lindner / Regie 
ist Regisseurin, Dozentin und Kuratorin. Nach journalistischer Tätigkeit absolvierte sie ihr Magisterstudium in Erlangen, Berlin und Wien. Sie war verantwortlich für Inszenierungen, Uraufführungen und Stückentwicklungen u.a. am Schauspielhaus Bochum, an der Volksbühne Berlin, am Nationaltheater Mannheim sowie für Gastspiele und Festivaleinladungen z.B. bei den Mülheimer Theatertagen oder auf Kampnagel in Hamburg. 2010 war sie Mitgründerin des Bochumer Rottstr.5-Theaters. Sie hat Lehraufträge sowie eine Gastprofessur an der UdK Berlin und der Folkwang-Universität Essen. Sie war Stipendiatin der Richard-Wagner-Stiftung, des Internationalen Forum beim Berliner Theatertreffen und der Paris-Lodron-Universität Salzburg.

Mehr Info hier: 
https://www.katrin-lindner-regie.com/
 
Dagny Dewath 
geboren in Berlin, hat an der Folkwang Hochschule in Bochum studiert und stand seitdem u.a. am Schauspielhaus Bochum, Schauspielhaus Düsseldorf und Grillo Theater in Essen auf der Bühne. Seit 2014 lebt sie in München und ist seit dem vornehmlich in Film und Fernsehen tätig: wie z.B. »Der Lehrer«, »Hartwig Seeler 1-3«, »Der Bergdoktor«, »Marie Brandt«, »Frühling«, »The Seed«. Dagny Dewath spricht außerdem Hörbücher und hat in den letzten Jahren auch in München zurück auf die Bühne gefunden, u.a. ist sie beim Tourneetheater Theaterlust in die Produktionen »Heldenzeugen« und »Acht Frauen« zu sehen als auch bei der MorethCompany in »Die Hochzeitsreise«.

Mehr Info hier: 
https://www.fpberlin.de/client/dagny-dewath/
 
Thomas Birnstiel 
ist in München geboren. Nach Abitur und Zivildienst im Klinikum Innenstadt absolvierte er seine Schauspielausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Bis 2016 war er durchgängig am Theater engagiert, am Deutschen Theater Berlin, bei den Wuppertaler Bühnen, am Staatstheater Karlsruhe und am Theater Regensburg. Seit 2016 arbeitet er freiberuflich als Schauspieler und Sprecher fürs Fernsehen, den BR und Synchronfirmen.

Mehr Info hier:
http://thomas-birnstiel.de/

Ein sechsjähriger Junge stürzt vom Dach eines Wohnhauses in Kopenhagen. Für die Behörden ist das ein Unfall, doch für die Freundin des Kindes, die arbeitslose Naturwissenschaftlerin Smilla Q. Jaspersen, erzählen die Spuren im Schnee etwas anderes. Smilla begibt sich auf die Suche nach Jesajas Mörder. Sie erzählt von sich, ihrer Familie und ihrer Freundschaft mit Jesaja, der wie sie aus Grönland stammte. Vom Einfall des modernen Europas in die Welt der Inuit. Ihre Nachforschungen ergeben eine Verbindung zu mehreren Expeditionen ins ewige Eis und zu Ereignissen, die vertuscht werden sollen. 

Gefördert vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München.

Hotel Utopia

Ein interaktives „Gesellschaftsspiel“ über Migration, Bürokratie und den Wert von Pässen

Uraufführung am Montag, 6. November 2023 um 19:00 / 19:20 / 19:40 Uhr im Kunstlabor 2, c/o ehemaligen Gesundheitshaus am Stiglmaierplatz (Dachauer Straße 90, 80335 München / Ecke Sandstraße)

Weitere Vorstellungen täglich von Di 7. bis So 12. November 2023 jeweils um 19:00 / 19:20 / 19:40 Uhr im Kunstlabor

Tickets nur online: Link kommt noch
Preise: 12/20€

Berlin-Premiere am 29. November 2023

Konzept, Recherche, Text und Regie: Christiane Mudra  

Mit: Meriam Abbas, Sebastian Gerasch, Gabriele Graf, Melda Hazýrcý, Waki Meier, Richard Manualpillai

Creative Technologist: Markus Schubert
Raum/Requisite: Julia Kopa
Kostüm/ Requisite: Sarah Silbermann 
Technische Leitung: Peer Quednau
Video Design: Yavuz Narin
Produktionsleitung: ehrliche arbeit – freies Kulturbüro

PR: Kathrin Schäfer KulturPR
Social Media: Casey Tower
Mitarbeit Produktion: Ulrich Zentner
Regieassistenz: Andre Alkapon
Grafik: Jara López Ballonga 
Fotos: Verena Kathrein 


Eine Produktion von Christiane Mudra / investigative theater, gefördert durch die Optionsförderung der Landeshauptstadt München.
Die Berlin-Premiere in Kooperation mit dem Ballhaus Ost wird gefördert aus den Mitteln des Hauptstadtkulturfonds.

In »Hotel Utopia« laden die Regisseurin Christiane Mudra und Ensemble die Teilnehmer*innen zum Perspektivwechsel ein. Ausgestattet mit Pässen unterschiedlicher Länder und auf echten Biographien basierenden Daten begeben sich die Zuschauer*innen in einem kafkaesken Transitraum auf die Suche nach Anerkennung in einem neuen Land. Im Spannungsfeld zwischen utilitaristischen und humanitären Kriterien treffen sie auf unzählige Hürden deutscher Willkommenskultur.

In der DDR lebten vor allem Migranten aus…
(1)Vietnam, Polen, Mosambique (2) Frankreich, Rumänien, Somalia (3) Chile, Ungarn, Simbabwe (4) Nordkorea, Mexiko, Ägypten // Frage aus dem Einbürgerungstest

Erfahrungsberichte von Immigrant*innen und Interviews mit Expert*innen sind ebenso in den Abend verwoben wie Details über bürokratische Abläufe und strukturellen Reformbedarf. 
Auf ihrer individuellen Reise durch Wartebereiche und Amtsstuben werden die Teilnehmer*innen mit unverständlichen Fragebögen, nervenaufreibenden Tests und verschlossenen Türen konfrontiert. Sie begegnen wahren Geschichten von Migration, Vorurteilen und Willkür und erleben individuelle (Un-)Freiheit je nach Staatsangehörigkeit oder Ranking im „Pass-Index“.
 
Nach »SELFIE & ICH«, einem Abend über psychische Erkrankungen, Leistungsgesellschaft und Glücksterror in Haidhauser Privatwohnungen ist »Hotel Utopia« der zweite Teil einer Trilogie, die sich mit der De-Facto-Bewertung von Menschen in der „Wertegemeinschaft“ auseinandersetzt.

Harold und Maude

nach dem gleichnamigen Roman von Hal Ashby

Premiere am Dienstag, 9. April 2024 um 20.00 Uhr im Zentraltheater
(Paul-Heyse-Straße 28, 80336 München)
Weitere Vorstellungen am Mi., 10. April / Do., 11. April / Fr., 19. und Sa., 20. April 2024 um jeweils 20.00 Uhr

Regie: Lea Ralfs
Mit: Carla Becker, Connor Krause und Yana Robin la Baume
Fotos: Lea Mahler

Tickets: 20 € / erm. 15 €
Reservierung: www.zentraltheater.de

Harold und Maude erzählt die Liebesgeschichte eines todessüchtigen, neurotischen Achtzehnjährigen aus gutem Hause und einer vitalen, lebensfrohen und impulsiven Neunundsiebzigjährigen, einer „unwürdigen Alten“, die in gestohlenen Autos durch die Stadt rast und in einem Haus voller bizarrer Erinnerungsstücke am Rande der Stadt lebt. Harolds wohlhabende und oberflächliche Mutter versucht ihren Sohn über eine Heiratsagentur mit jungen Frauen zu verkuppeln, was aber wegen der inszenierten Selbstmordversuche Harolds regelmäßig misslingt. Gleichzeitig entwickelt sich zwischen Harold und Maude eine Liebesbeziehung jenseits jeglicher gesellschaftlicher Konventionen. Maude lehrt Harold einen neuen Blick auf die Welt und das Leben und bis zu Maudes Tod erlebt das sonderbare Paar schwarzhumorige Situationen voll von grotesker Komik, zugleich aber auch von melancholischer Poesie und Zärtlichkeit. Gemeinsam erleben sie eine Zeit der Liebe, des Lernens und des endgültigen Abschiednehmens. 

Gefördert vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München.

Lea Ralfs / Regie
studierte Kunstgeschichte und Germanistik in Hamburg. Schon während des Studiums machte sie Hospitanzen am Schauspielhaus Hamburg und am Thalia Theater Hamburg, u. a. bei Jürgen Gosch und Studio Braun.
Ab 2009 arbeitete sie als Regieassistentin am Deutschen Theater Berlin, an der Deutschen Oper Berlin, im Theater Basel und dem Münchner Volkstheater u. a. bei Kriegenburg, Kimmig, Solberg, Rupprecht. Es entstanden erste eigene Arbeiten, wie »Ludwig II – eine musikalische Utopie« am Münchner Volkstheater.
Von 2013 bis 2017 studierte sie Regie an der Theaterakademie Hamburg.
Seit 2017 arbeitet sie als freie Regisseurin. 
Darüberhinaus war sie von 2019 bis 2022 gemeinsam mit Judith Huber die Künstlerische Leitung des PATHOS München. 
Sie inszenierte am Zentraltheater zusammen mit Max Wagner »Wír kommen« von Ronja von Rönne (2018), das 2021 als beste Produktion der Kategorie »(zeitgenössisches) Drama« mit dem Monica-Bleibtreu-Preis ausgezeichnet wurde und im März 2022 »Sein oder Nichtsein« von Nick Whitby nach dem gleichnamigen Film von Ernst Lubitsch sowie zuletzt »Aimee und Jaguar« im Oktober 2023.

Carla Becker
absolvierte ihre Schauspielausbildung in Hamburg und kehrte nach einem mehrjährigen Engagement an den Städtischen Bühnen Münster nach Hamburg zurück. Seitdem arbeitet sie freiberuflich als Schauspielerin und als Sprecherin.
Sie hat an vielen Hamburger Bühnen gespielt, wie zum Beispiel am ehemaligen Theater in der Kunsthalle, am Ernst Deutsch Theater oder auch am Ohnsorg-Theater. Sie wurde mehrmals ans Bremer Theater am Goetheplatz und den Brauhauskeller engagiert, spielte am Kieler Schauspielhaus, in Lübeck und in Lüneburg. Das Spektrum der Rollen, die sie gespielt hat reicht von Rollen wie die Merteuil aus Heiner Müllers »Quartett«, Madame de Sade aus dem gleichnamigen Stück von Y. Mishima, die Olga aus Tschechovs »Drei Schwestern«, Frosine in Molieres »Der Geizige«, der Mariain der Plattdeutschen Fassung von Tschechovs »Onkel Wanja« bis hin zu der »Zitronenjette«.in der Fassung von K.H. Wellerdiek, einer echten Hamburgensie.
Verschiedene Theatertourneen haben sie durch den gesamten deutschsprachigen Raum geführt.
In Fernsehserien, wie »Großstadtrevier«, »Die Rettungsflieger«, »Stralsund«, als auch in Spiel- und Kurzfilmen konnte sie die unterschiedlichsten Charaktere darstellen. 
Als Sprecherin arbeitet sie in den Bereichen: Synchronisation, Overlay und Kommentar in Dokumentationen, Hörspiel, Hörbuch sowie für Lesungen.
Mehr Infos: http://www.carlabec.de/

Connor Krause
spielte in den letzten drei Jahren in verschiedenen TV-Produktionen (z.B. »Großstadtrevier«, »Die Pfefferkörner«, »Die Kanzlei«) kleinere und größere Rollen. Ab Mai 2024 übernimmt er im Altonaer Theater die Hauptrolle des Peter Shaw im Stück »Die drei Fragezeichen – Das Kabinett des Zauberers«.
Mehr Infos: www.schauspielervideos.de/schauspieler-connor-krause.html

Yana Robin la Baume
studierte darstellendes Spiel an die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Ihr Schauspielstudium beendete sie 2014 erfolgreich. Sie war von 2014 bis 2019 festes Ensemblemitglied am Staatstheater Darmstadt. 2019 kehrte sie in ihre Heimatstadt zurück, in der sie neben ihrer Gastengagements als freie Schauspielerin an den Theatern in Münster und Heidelberg, als Dozentin an einer Schauspielschule tätig ist.
Mehr Infos: https://yana-robin-la-baume.netlify.app/

GERMANIA – Die Trilogie

16.-21. Februar 2016 im Schwere Reiter

Di 16. + Mi 17. Februar 2016
Jeweils 20.00 – 21.45 Uhr
GERMANIA I – Dinkelhofen 

Do 18. + Fr 19. Februar 2016
Jeweils 20.00 – 22.00 Uhr
GERMANIA II – Paradiso 

Sa 20. + So 21. Februar 2016
Jeweils 20.00 – 21.45 Uhr
GERMANIA III – Die Heimkehr 

Preise:
Karten: 18 € / ermäßigt 12 €
Kombiticket für je eine Karte für alle 3 Stücke: 45 € / ermäßigt 25 €
(Termine frei wählbar) 

Vorverkauf:
Ticket-Telefon: 0152 / 054 35 609
Online-Reservierung: www.pathosmuenchen.de/tickets/

GERMANIA I – Dinkelhofen 
Ein Stück von Stefan Kastner 

Uraufführung am 7. November 2012 im Schwere Reiter/München 

Idee, Text und Regie: Stefan Kastner
Dramaturgie: Marie Thiele
Bühne: Udo Vollmer 
Kostüme: Ilona Wittmann
Licht: Igor Belaga
Video: Christian Fischer
Pressearbeit: Kathrin Schäfer

Mit: Isabel Kott, Michaela May, Inge Rassaerts, Melanie Renz, Susanne Schroeder, Stefan Merki, Matthias Ransberger, Dominik Wilgenbus, Uli Zentner und dem Müttergesangsverein München. 

Zum Stück:
Eine heidnische Göttin entreißt der oströmischen Kaiserin Theodora ihren ersten Sohn, Daniel Cohn-Bendit, und lässt diesen in Frankfurt am Main aufwachsen. Seitdem zieht die Kaiserin – auf der Suche nach Daniel – mit ihrem zweitgeborenen Rainer Langhans ruhelos durch Europa und den Orient. Während  der Bürgermeister des bayerischen Dorfes Dinkelhofen das Ziel verfolgt, mit seinem aus Mürbteig hergestellten Autobahn zubringern in das Weltkulturerbe aufgenommen zu werden, spielt Daniel in Frankfurt Fußball, isst bei Adorno Butternudeln und will mit seinen Freunden die Welt retten. Als sie Zeuge der Hinrichtung einer Faschingsprinzessin werden, ziehen sich Daniel und seine Freunde enttäuscht ins Private zurück. Schwärmerisch feiern sie ihre Freundschaft und singen Kunstlieder. Plötzlich platzt die heidnische Göttin mit der Nachricht herein, dass das Land Bayern komplett überflutet ist, ausgelöst durch flächendeckende Mürbteigverstopfungen. Sie beauftragt Daniel, Bayern zu retten.

Einen ersten Eindruck von der Inszenierung gibt es hier auf Youtube:
https://www.youtube.com/watch?v=Q5c5-06a4lY&feature=youtu.be


*    *    * 

GERMANIA II – Paradiso 
Ein Stück von Stefan Kastner 

Uraufführung am 2. April 2014 im Schwere Reiter/München 

Idee/Text/Regie: Stefan Kastner
Dramaturgie: Marie Thiele
Bühne: Udo Vollmer
Kostüme: Ilona Wittmann
Licht: Igor Belaga
Photos: Franz Kimmel
Pressearbeit: Kathrin Schäfer

Mit: Christiane Brammer, Fatima Dramé, Isabel Kott, Aline Lettow, Michaela May, Inge Rassaerts, Susanne E. Schroeder, Viktoria Strauss, Rainer Haustein, Markus G. Herzog, Stefan Kastner, Dominik Wilgenbus, Uli Zentner und dem Müttergesangsverein München 

Bubi Bachmaier, der Sohn der international erfolgreichen und stadtbekannten Sänger-Agentur-Inhaberin Renate Bachmaier, ist immerhin Operndirektor und Besitzer einer hauseigenen Tabledance-Bar. Als seine Bühne zum »Opernhaus des Jahres« gewählt wird, wollen Hans-Werner Henze und seine Freundin und Librettistin Ingeborg Bachmann ihr neuestes gemeinsames Werk dort uraufführen lassen. Dieses Vorhaben wird plötzlich in Frage gestellt, als Henze – mit Bachmann auf dem Weg in sein geliebtes Italien – am Walchensee dem Einsiedler Eusebius begegnet. 

Einen ersten Eindruck gibt es hier auf Youtube:
https://www.youtube.com/watch?v=gUhBvxv9SdQ      

GERMANIA III – Die Heimkehr 
Ein Stück von Stefan Kastner

Uraufführung am 4. März 2015 im Schwere Reiter/München

Idee/Text/Regie: Stefan Kastner
Dramaturgie: Marie Thiele
Bühne: Irene Edenhofer-Welzl
Kostüme: Ilona Wittmann
Licht: Igor Belaga
Photos: Franz Kimmel
Pressearbeit: Kathrin Schäfer

Mit: Gabriele Graf, Judith Huber, Isabel Kott, Michaela May, Inge Rassaerts, Susanne Schroeder, Zora Thiessen; Torsten Frisch, Markus G. Herzog, Winfried Hübner, Thorin Kuhn, Josef Schmid, Marcus Weishaar, Dominik Wilgenbus, Uli Zentner und dem Müttergesangsverein München 

Zum Stück:
Regensburg im 2. Jahrhundert nach Christus. Die Römer müssen ihr Militärlageran der Donau aufgeben, sie fliehen vor dem Ansturm der Markomannen. Diese verheeren auf ihrem Weg nach Rom die Stadt Passau, ermorden mithin eine Kinobesitzerin, ihren Mann und die Belegschaft einer DAK-Filiale. Allein zurückbleibt Marie, die 16-jährige Tochter der Kinobesitzerin, die soeben dort eine kaufmännische Lehre beginnen sollte.
Nach einem kurzen Aufenthalt in der Psychiatrie schließt sie sich einem aus Judäa kommenden Haufen von heiligen Hühnern an, den sogenannten Werdenfels-Hühnern, die auf dem Weg in die bayerischen Alpen sind, um sich dort niederzulassen. Doch die Markomannen haben da etwas dagegen! 

Gefördert vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München, dem Bezirk Oberbayern und der Richard Stury Stiftung.

Mit freundlicher Unterstützung von PATHOS München/Schwere Reiter.

In Memoriam Philipp Brammer.

Stefan Kastner, Jahrgang 1963, studierte Gesang am Richard-Strauss-Konservatorium München. Er arbeitete als Opernsänger u.a. in München, Berlin und Freiburg sowie mit dem Künstlerduo Brunner / Ritz, war als Schauspieler u.a. bei der Münchner Performance-Gruppe »Die Bairishe Geisha« und Andreas Ammer engagiert. Für seine Projekte »Erhabenes Scheitern«, das er 2008 zusammen mit Susanne Schroeder und Judith Huber realisierte, »Isar – Athen« (2008) und »Die Bergsteiger« (2009) erhielt er eine Förderung durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München. »Die Bergsteiger« wurde zu RODEO MÜNCHEN 2010, dem 1. Tanz- und Theaterfestival der freien Szene, eingeladen. 2010 erhielt er die Optionsförderung für drei Jahre und inszenierte die Uraufführung seiner Stücke »Heraklits letzte Tage« (März 2011), »Im Enddarm der Stadt« (Oktober 2011) und »GERMANIA 1 – Dinkelhofen« (November 2012). Außerdem führte er Regie (»Im weißen Rössl«) bei den Pöckinger Kulturtagen. Im Dezember 2012 war beim Tollwood Winterfestival die Performance »Imbiss« von und mit Judith Huber und Stefan Kastner zu sehen. Im April 2014 setzte er seine Trilogie mit »GERMANIA 2 – Paradiso« fort, die er im März 2015 mit »GERMANIA III – Die Heimkehr« abschloß. Im Juli 2015 inszenierte er »Zwei Witwen« Oper von Bedrich Smetana auf der Opernbühne Bad Aibling in der Reithalle von Schloß Maxlrain. Im Februar 2016 ist die gesamte »GERMANIA-Trilogie« an 6 Tagen im Schwere Reiter zu sehen!

Hirn der Finsternis

Ein Spiel um Gehen und Vergessen von Traummaschine Inc.

Für alle ab 8 Jahren.
Uraufführung am Donnerstag, 15. Oktober 2020 um  16:00 Uhr im Ostpark in Berg am Laim am Hachinger Bach
Weitere Aufführungen:
Fr, 16. Oktober um 16:00 Uhr, 
Sa, 17. Oktober um 11.00 Uhr und 16:00 Uhr,
So, 18. Oktober um 11:00 Uhr 

Treffpunkt: P&R Michaelibad an der Heinrich-Wieland-Straße 
Anfahrt: U5, U7, U8, Bus 199

Tickets: 7 € / ermäßigt 5 €
Reservierung:
http://www.pathosmuenchen.de/veranstaltung/hirn-der-finsternis

Die Vorstellungen finden bei jedem Wetter statt!

In ihrem neuen Projekt bereisen die Traummaschinist*innen das Hirn eines dementen Kapitäns und haben für diese Unternehmung ein besonderes Gelände in München ausfindig gemacht: den Hachinger Bach in Berg am Laim.

Das leere Bachbett des unterirdisch verlegten Bachs zwischen Michaelibad und Kreillerstrasse bildet eine bizarre Landschaft, die von vielen, teils vergeblichen, Gestaltungsversuchen des Menschen erzählt. Von großen Ideen und gescheiterten Plänen.

In dieser seltsamen Szenerie macht sich das Publikum auf eine Expedition mit dem dementen Kapitän. Er vergisst gern mal Weg und Ziel. Und vielleicht ist sein Boot, die Amygdala, auch gar nicht mehr als eine schwindende Erinnerung.

Mit Karten ausgestattet darf sich das Publikum im Gelände verirren und trifft auf bewegte Bilder eines Lebens- eine Reise in die Erinnerungen des Kapitäns beginnt. 
Wenn das Erinnern schwer fällt, was bleibt von einem Menschen? Aber auch: Was einmal für eine Generation bedeutsam war, wird abgelöst von neuen Prioritäten. 
Gemeinsam rekonstruieren Performer und Publikum eine Vergangenheit und auch eine mögliche Zukunft. »Hirn der Finsternis« ist auch Stück über Generationenwechsel und sich wandelnde Paradigmen im Fluss der Zeit. 

Konzept und Umsetzung: Traummaschine Inc. GbR
Mit: Pascal Fuhlbrügge, Judith Huber, Charlotte Pfeifer, Christoph Theussl
Kostüme: Katrin Rieber
Grafik: Raoul Doré
Künstlerische Produktionsleitung: Rat & Tat Kulturbüro
Presse- & Öffentlichkeitsarbeit: Kathrin Schäfer KulturPR

Eine Produktion von Traummaschine Inc. GbR
Mit freundlicher Unterstützung des Kulturreferats der Landeshauptstadt München, der Kulturstiftung der Stadtsparkasse München und der Behörde für Kultur und Medien Hamburg.

TRAUMMASCHiNE Inc.    
entwickelt als multidisziplinäres Ensemble Kindertheaterstücke, die den öffentlichen Raum Münchens und Hamburgs erobern. Die Kunstsparten-übergreifende Zusammensetzung der Gruppe ermöglicht einen Zugang, der das Publikum auf sehr vielen Ebenen anspricht. Die Story ist dabei nur eines von mehreren Erzähl-Werkzeugen. Ebenso wichtig sind die Musik und das Spiel mit Figuren und Material, das akustische und visuelle Bilder entstehen lässt. Die Natur bzw. die urbane Landschaft spielt in den Stücken von TRAUMMASCHINE Inc. eine wichtige Rolle. Die Künstler*innen animieren das Publikum animieren mit der Umgebung in eine ästhetische Kommunikation zu treten. Durch die Beteiligung am Geschehen schaffen wir Möglichkeiten für das Empowerment von Kindern und Jugendlichen als Gestaltende. Alle werden zur Teilhabe am künstlerischen Prozess eingeladen, so dass die Grenze zwischen Performer*innen und Zuschauer*innen verschwimmt. Alle beeinflussen gleichermaßen den Prozess, der ohne die Teilhabe gar nicht in Gang kommen würde.

Wie schon »Die katastrophale Johanna« an den Isar-Auen und »Kids Carraldo« im Olympiapark ist die Bühne bei »Hirn der Finsternis« wieder ein urbaner Raum, der Natur und Gestaltung gleichsam für Kinder und Erwachsene neu erfahrbar macht.

Mehr Infos hier: http://traum-maschine.blogspot.de.