Über uns zwei Krähen

Über uns zwei Krähen

Eine Übergangsrevue mit Tanz und Musik am Ende der Welt

Uraufführung am Mi, 11. September 2024, 20:00 Uhr im MUCCA 31 (Schwere-Reiter-Str. 2, 80797 München)
Weitere Aufführungen am Fr 13. und Sa 14. September 2024, jeweils um 20:00 Uhr
sowie Aufführungen im Jugendcafé Hochäckerstrasse 87, 81737 München am Fr 27. und Sa 28. September 2024 um 20:00 Uhr sowie am So 29. September um 12:00 Uhr, anschließend Gesprächsrunde.

Tickets MUCCA 31:
Fair 35€, Regulär 25€, Sozial 15€
Tickets Jugendcafé: Spenden erbeten
Reservierung:
regine@drymix.info
oder Instagram @theater_perlach

Zum Stück
Sylvesternacht 2029/2030
Die Party merkt, dass sie zu Ende geht. Sie feiert extrem krass dagegen an.
Die Städte sind unbewohnbar, die Zukunft hat sich entzogen.
Ein Rudel formiert sich, ein Miteinander mit neuen Prämissen.
„Der Rucksack zieht sie von Party zu Party. Sie haben so viel Angst! – Wir wollen noch was gelten, anders werden, weil wir anders werden müssen, bis wir nichts mehr gelten.
Das Rudel hält sich versteckt. Sie wollen nicht reproduzieren, sondern das Leben führen – das Wolfsleben. Tier-werdung kostet vor allem eins: Vernunft.“

Es spielen:
Tim Dziarnowski, Lena Halve, Marie Höhne, Yasmina Loukili, Lucas Näther, Titus Schuhmacher, Hannah Stemig, David Stockinger, Sara Wobido, Christophe Zoller
Tanz: Veronica Vagnoni
Gesang/Musik: Aleksandra Jovic, Lena Halve, Christophe Zoller, Gidela Kangler (1. Violine), Frederike Hujer (2. Violine)
Komposition: Yann Windeshausen
Klavier & Sound Design/Musik: Jakob Lücking

Künstlerische Leitung: Andrea Funk
Text: Tim Dziarnowski und Andrea Funk
Bühne: Sophie Leopolder
Kostüme: Moritz Metz
Programmheft: Sarah Fischer
Technik & Licht: Vincent Sollinger
Fotos: Ferdinand Leopolder
PR: Kathrin Schäfer

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirksausschuss Neuhausen-Nymphenburg (BA 9). vom Bezirksausschuss Ramersdorf-Perlach (BA 13) und vom FFV FALKEN, Freizeitstättenverein München e.V.

Eine Produktion des THEATER_PERLACH gemeinnütziger e.V.
(stellt gern Spendenbescheinigungen aus!)
Ferdinand Leopolder, Vorstand, Tegernseer Landstraße 26, 81541 München, info@drymix.info
Münchner Bank eG, IBAN DE85 7019 0000 0003 2913 83 (BIC: GEODEF1M01)

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Andrea Funk (Regie)
studierte Theaterwissenschaften in Erlangen und Köln (M.A.), und absovierte parallel dazu eine Ausbildung in Modernem Tanz und Choreografie bei Jutta Czurda.
Mit CZ Tanztheater entwickelte sie viele Tanztheaterstücke, die ihre Premiere im Schauspielhaus Nürnberg hatten.
Anschließend wechselte sie zum Schreiben: Hörspiel, Theater und Drehbuch – sie erhielt 2x die bayrische Drehbuchförderung.
Sie ist Gründerin des Fassbindertage e.V. -www.fassbindertage.de – und veranstaltet seitdem die Fassbindertage in München.
Mit ihrer ersten Jugendtheatergruppe »die Paulis« (2005- 2010) spielte sie »Kasimir und Karoline« von Ödön von Horvath, »Cyrano de Bergerac« von Edmond Rostand und »Dazwischen«, ein mit den Jugendlichen selbstentwickeltes Stück nach Motiven von »Blut am Hals der Katze« von Rainer Werner Fassbinder.
THEATER_PERLACH gründete sie 2019 mit Jugendlichen, die schon erste Theatererfahrungen gesammelt hatten und vertiefen wollten. Für »Was nach dem Damals kommt« (Premiere Juli 2021) entstanden Rollen und Text ausschließlich aus Improvisationen. Von November 2020 bis Mai 2021 probte die Gruppe über Zoom und entwickelte einen Text, der viel von der Lebensumständen der Jugendlichen erzählt, ihren Ängsten und Träumen.
In »Einfach das Ende der Welt oder ich verlass dich Scheißfamilie« (Premiere Juli 2022) brachten die Kids ihre social media Erfahrungen ein: der Protagonist ist – anders als im Stück von Lagarce – ein Influencer.
Bei all Ihren Regiearbeiten sucht Andrea Funk nach der Verschränkung von Tanz und Sprache: das Wort körperlich in Szene zu setzen, den Körper durch Inhalte zu bewegen. So enstehen choreographische Elemente, die dem Gesprochenen eine Körperlichkeit verleihen und einen Raum suchen zwischen Intellekt und Gefühl.
Dass die Inszenierungen von THEATER_PERLACH, egal ob nach einer Vorlage oder nicht, die komplexe Lebensrealität der jungen Erwachsenen widerspiegelt, ist das Hauptanliegen von Andrea Funks Theaterarbeit. Mittels Improvisationen und Gesprächen entwickelt sie die Stücke gemeinsam mit den jungen Darsteller*innen.

Der krank Eingebildete

Der krank Eingebildete

Eine Produktion des THEATER_PERLACH
frei nach Molière

Uraufführung am Di 12. September 2023 um 20:30 Uhr im MUCCA 31 (Schwere-Reiter-Str. 2, 80797 München)
Weitere Aufführungen am Mi 13. und Do 14. September 2023 um jeweils 20:30 Uhr
sowie Aufführungen im Jugendcafé Hochäckerstrasse 87, 81737 München am Sa 23. und So 24. September 2023, ebenfalls jeweils um 20:30 Uhr

Eintritt:
25 Euro / ermäßigt 12 Euro (Schüler, Studenten, Azubis und Rentner)
Ticket-Reservierung:
regine@drymix.info, Tel. 089 – 620 00 232
Instagram THEATER_PERLACH

Regie: Andrea Funk
Mit: Titus Schuhmacher (Argan), Marie Höhne (Toinette), Katharina Müller (Angélique), Lena Halve (Heilerin), Lucas Näther (Pillendealer), Tim Dziarnowski (Bente), Aleksandra Jovic (Handwerkerin)
Tanz: Marie Höhne
Waldhorn: Alina Jell

Musik & Komposition: Dominik Preuß I Text: Andrea Funk und Ensemble I Regieassistenz: Lilith Pape I Licht & Technik: Ahmet Kar I Kostüm: Moritz Metz I
Grafik: Sophie Leopolder I Unterstützung: Ferdinand Leopolder I Fotos: Ferdinand & Sophie Leopolder

»Der eingebildete Kranke« (Le Malade imaginaire) ist eigentlich eine Komödie von Molière, die 1673 uraufgeführt wurde (mit ihm selbst in der Hauptrolle, am 17.2.1673 starb Molière in der Rolle und im Kostüm des Argan).

Für die Darsteller*innen von THEATER_PERLACH ist dieses Stück nicht nur komisch, sondern auch eine ideale Projektionsfläche, sich improvisatorisch dem eigenen Weltschmerz zu nähern. Das „in sich reinhören“ ergibt eine Symphonie von Symptomen und Syndromen, die sich auch im Text von Molière wiederfinden: Einsamkeit führt zu Selbstzentriertheit, Leid zur verzweifelten Suche nach Heilung, Unsicherheit zu Medikamentensucht, Medikamente zur Illusion von Kontrolle.

Ausgehend von den Figuren der historischen Vorlage (Argan, Tonette, Angélique) hat Andrea Funk mit dem Ensemble von THEATER_PERLACH eine Revue der Unsicherheiten entstehen lassen, aber eben nicht nur für Argan, die Hauptfigur bei Molière. Durch die Lebenserfahrung der Mitwirkenden fließen neue Inhalte in den Abend ein – überraschende Wendungen inklusive.

Mit freundlicher Unterstützung von Gesundheitsreferat und Sozialreferat der Landeshauptstadt München und den Bezirksausschüssen 9 (Neuhausen-Nymphenburg) und 16 (Ramersdorf-Perlach).

Gefördert von:
FFV FALKEN, Freizeitstättenverein München e.V. und Jugendcafé Hochäcker

Dank an:
Emre Akal, Regine Bartholemy, Tom Biburger, Kathleen-Vanessa Daniel, Iris Faigle, Dr. Markus Funk, Katharina Funk, Guido Huller, Edgar Hundesrügge, Louis Kuballa, Boris Kuhn, Katharina Lemling, Therese Lemling, Thomas Linden, Perlacher Forst, Simon Rauch, Esther Rupprecht, Wolfgang Scherzer, Brigitte Schön, Robert Spitz, Yul Zeser

Andrea Funk (Regie)
studierte Theaterwissenschaften in Erlangen und Köln (M.A.), und absovierte parallel dazu eine Ausbildung in Modernem Tanz und Choreografie bei Jutta Czurda.
Mit CZ Tanztheater entwickelte sie viele Tanztheaterstücke, die ihre Premiere im Schauspielhaus Nürnberg hatten.

Anschließend wechselte sie zum Schreiben: Hörspiel, Theater und Drehbuch – sie erhielt 2x die bayrische Drehbuchförderung.

Sie ist Gründerin des Fassbindertage e.V. -www.fassbindertage.de – und veranstaltet seitdem die Fassbindertage in München.

Mit ihrer ersten Jugendtheatergruppe »die Paulis« (2005- 2010) spielte sie »Kasimir und Karoline« von Ödön von Horvath, »Cyrano de Bergerac« von Edmond Rostand und »Dazwischen«, ein mit den Jugendlichen selbstentwickeltes Stück nach Motiven von »Blut am Hals der Katze« von Rainer Werner Fassbinder.

THEATER_PERLACH gründete sie 2019 mit Jugendlichen, die schon erste Theatererfahrungen gesammelt hatten und vertiefen wollten. Für »Was nach dem Damals kommt« (Premiere Juli 2021) entstanden Rollen und Text ausschließlich aus Improvisationen. Von November 2020 bis Mai 2021 probte die Gruppe über Zoom und entwickelte einen Text, der viel von der Lebensumständen der Jugendlichen erzählt, ihren Ängsten und Träumen.
In »Einfach das Ende der Welt oder ich verlass dich Scheißfamilie« (Premiere Juli 2022) brachten die Kids ihre social media Erfahrungen ein: der Protagonist ist – anders als im Stück von Lagarce – ein Influencer.

Bei all Ihren Regiearbeiten sucht Andrea Funk nach der Verschränkung von Tanz und Sprache: das Wort körperlich in Szene zu setzen, den Körper durch Inhalte zu bewegen. So enstehen choreographische Elemente, die dem Gesprochenen eine Körperlichkeit verleihen und einen Raum suchen zwischen Intellekt und Gefühl.

Dass die Inszenierungen von THEATER_PERLACH, egal ob nach einer Vorlage oder nicht, die komplexe Lebensrealität der jungen Erwachsenen widerspiegelt, ist das Hauptanliegen von Andrea Funks Theaterarbeit. Mittels Improvisationen und Gesprächen entwickelt sie die Stücke gemeinsam mit den jungen Darsteller*innen.

THEATER_PERLACH wurde 2019 gegründet, um mit jungen Erwachsenen, die eine professionelle Bühnenlaufbahn anstreben, eigene Stücke zu entwickeln. Bisher entstanden: »Was nach dem Damals kommt« (2021), »Einfach das Ende der Welt«, frei nach Lagarce (2022).


Eine Produktion des THEATER_PERLACH gemeinnütziger e.V.
(stellt gern Spendenbescheinigungen aus!)
Ferdinand Leopolder, Vorstand, Tegernseer Landstraße 26, 81541 München, info@drymix.info
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A MATZ BIST SCHO!

A MATZ BIST SCHO!

Musiktheater nach Motiven von Ödön von Horváths »Kasimir und Karoline«

Premiere am Mittwoch, 17. September 2025 um 20:00 Uhr im MUCCA Munich Center of Community Arts (im Kreativquartier, Schwere-Reiter-Str. 2, 80797 München)
Weitere Vorstellungstermine am 18., 26. und 27. September 2025 jeweils um 20:00 Uhr ebendort

Eintritt: Förderer: 40 € I Regulär: 25 € I Ermäßigt: 15 €
Kartenbestellung und Infos gibt’s bei Ferdinand Leopolder:
Mobil: +49 (0)172 8 125 125 I Mail: info@drymix.info I Instagram: theater_perlach

Es spielen: Tim Dziarnowski, Peter Finsterwalder, Lena Halve, Marie Höhne, Anna-Maria Kügerl, Lucas Näther, Titus Schumacher, Hannah Stemig, Sophia Strasser, Christophe Zoller
Es musizieren: Thomas Bergmann und Konsorten

Regie: Andrea Funk I Regieassistenz: Sophia Strasser I Musikalische Leitung: Friederike Hujer I Bühne: Sophie Leopolder I Kostüm: Moritz Metz I Licht & Technik: Gabriele Werbeck I Maske: Marlene Schickinger I Grafik & Programmheft: Sarah Fischer I Dramaturgische Mitarbeit: Tim Dziarnowski I Fotos: Beate Kellmann I Pressearbeit: Kathrin Schäfer I Produktion: Ferdinand Leopolder

Pünktlich zum Wiesn-Beginn bringt THEATER_PERLACH Horváths Klassiker »Kasimir und Karoline« ins Heute. Krachledern war gestern, die Männerklischees und Erwartungen perlen heute an den resoluten Wiesenbräuten ab wie Bierdunst bringt von beschlagenen Brillengläsern. Auch in Andrea Funks Adaption stürzen sich die Akteure in den Rummel wie in ein Karussell. Ein musikalischer Abend mit Tanz, Gesang und Emotion mit und jenseits bayrischer Traditionen.

Zum Stück:

„Unter einer Wiesenbraut versteht man in München ein Fräulein, das man an einem Oktoberfestbesuch kennen lernt, und zu dem die Bande der Sympathie je nach Veranlagung und Umständen mehr oder weniger intimer geschlungen werden.“ (Ödön von Horváth)

Obacht! Machen Sie es sich nicht zu einfach, meine Herren!

Pünktlich zur Wiesn wollen in Andrea Funks Adaption von Ödön von Horváths Klassiker „Kasimir und Karoline“ die Akteure Spaß haben, feiern, etwas riskieren – und dabei aber bloß nicht rausfliegen. Im Kern geht‘s um‘s Verloren-gehen, und um‘s Sich-selbst-abhanden-gekommen-sein. Also darum, dass jemand, der noch nicht verloren ist, Angst hat, verloren zu gehen. In der Menge. Sich selbst. Allen Anderen.
Solang du gesucht wirst, bist du nicht verloren. Als die Wiese noch grün war, stand da schon Bavaria. Karoline steht da. Sie hält die Hand über ihrem geneigten Kopf. Sie war im Kopf der Bavaria. Still steht Karoline da. Ganz still. Jemand kommt auf sie zu und kotzt ihr vor die Füße und geht weiter. Karoline pfeift und zeigt den Mittelfinger.

Andrea Funk (Regie)
studierte Theaterwissenschaften in Erlangen und Köln (M.A.), und absovierte parallel dazu eine Ausbildung in Modernem Tanz und Choreografie bei Jutta Czurda.
Mit CZ Tanztheater entwickelte sie viele Tanztheaterstücke, die ihre Premiere im Schauspielhaus Nürnberg hatten. Anschließend wechselte sie zum Schreiben: Hörspiel, Theater und Drehbuch – sie erhielt 2x die bayrische Drehbuchförderung.
Sie ist Gründerin des Fassbindertage e.V. – www.fassbindertage.de – und veranstaltet seitdem die Fassbindertage in München (zuletzt 2025).
Mit ihrer ersten Jugendtheatergruppe »die Paulis« (2005- 2010) spielte sie »Kasimir und Karoline« von Ödön von Horvath, »Cyrano de Bergerac« von Edmond Rostand und »Dazwischen«, ein mit den Jugendlichen selbstentwickeltes Stück nach Motiven von »Blut am Hals der Katze« von Rainer Werner Fassbinder.
THEATER_PERLACH gründete sie 2019 mit Jugendlichen, die schon erste Theatererfahrungen gesammelt hatten und vertiefen wollten. Für »Was nach dem Damals kommt« (Premiere Juli 2021) entstanden Rollen und Text ausschließlich aus Improvisationen. Von November 2020 bis Mai 2021 probte die Gruppe über Zoom und entwickelte einen Text, der viel von der Lebensumständen der Jugendlichen erzählt, ihren Ängsten und Träumen.
In »Einfach das Ende der Welt oder ich verlass dich Scheißfamilie« (Premiere Juli 2022) brachten die Kids ihre social media Erfahrungen ein: der Protagonist ist – anders als im Stück von Lagarce – ein Influencer.
Bei all Ihren Regiearbeiten sucht Andrea Funk nach der Verschränkung von Tanz und Sprache: das Wort körperlich in Szene zu setzen, den Körper durch Inhalte zu bewegen. So entstehen choreographische Elemente, die dem Gesprochenen eine Körperlichkeit verleihen und einen Raum suchen zwischen Intellekt und Gefühl.
Dass die Inszenierungen von THEATER_PERLACH, egal ob nach einer Vorlage oder nicht, die komplexe Lebensrealität der jungen Erwachsenen widerspiegelt, ist das Hauptanliegen von Andrea Funks Theaterarbeit. Mittels Improvisationen und Gesprächen entwickelt sie die Stücke gemeinsam mit den jungen professionellen Darsteller*innen.

THEATER_PERLACH wurde 2019 gegründet, um mit jungen Erwachsenen, die eine professionelle Bühnenlaufbahn anstreben, eigene Stücke zu entwickeln. Bisher entstanden: »Was nach dem Damals kommt« (2021), »Einfach das Ende der Welt«, frei nach Lagarce (2022), »Der krank Eingebildete«, frei nach Moliere (2023) und zuletzt »Über uns zwei Krähen«, Eine Übergangsrevue mit Tanz und Musik am Ende der Welt (2024).

Die Produktion wird gefördert von den Bezirksausschüssen BA 04 Schwabing-West und BA 09 Neuhausen-Nymphenburg.

Eine Produktion des THEATER_PERLACH gemeinnütziger e.V.
(stellt gern Spendenbescheinigungen aus!)
Ferdinand Leopolder, Vorstand, Tegernseer Landstraße 26, 81541 München, info@drymix.info
Münchner Bank eG, IBAN DE85 7019 0000 0003 2913 83 (BIC: GEODEF1M01)

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Die zwölf Geschworenen

Die zwölf Geschworenen

von Reginald Rose

Premiere am Di., 5. November 2024 um 20:00 Uhr im Zentraltheater (Paul-Heyse-Straße 28, 80336 München)
Weitere Vorstellungen am Mi., 6. / Do., 7. sowie am Do., 21. und Fr., 22. November 2024 jeweils um 20:00 Uhr

Tickets: 20 € / erm. 15 €
Reservierung: www.zentraltheater.de

Regie: Lea Ralfs
Mit: Mara Widmann
Fotos:Lea Mahler

Nach einer sechstägigen Gerichtsverhandlung sollen im Amerika der 50er Jahre zwölf Geschworene über das Schicksal eines neunzehnjährigen Jungen entscheiden, der seinen Vater kaltblütig mit einem Messer ermordet haben soll. Stimmen die zwölf für „schuldig“, landet der Angeklagte auf dem elektrischen Stuhl, bei „nicht schuldig“ wird er frei gesprochen. Das Urteil muss einstimmig ausfallen.

Lea Ralfs (Regie)
studierte Kunstgeschichte und Germanistik in Hamburg. Schon während des Studiums machte sie Hospitanzen am Schauspielhaus Hamburg und am Thalia Theater Hamburg, u. a. bei Jürgen Gosch und Studio Braun.
Ab 2009 arbeitete sie als Regieassistentin am Deutschen Theater Berlin, an der Deutschen Oper Berlin, im Theater Basel und dem Münchner Volkstheater u. a. bei Kriegenburg, Kimmig, Solberg, Rupprecht. Es entstanden erste eigene Arbeiten, wie »Ludwig II – eine musikalische Utopie« am Münchner Volkstheater.
Von 2013 bis 2017 studierte sie Regie an der Theaterakademie Hamburg.
Seit 2017 arbeitet sie als freie Regisseurin.
Darüber hinaus war sie von 2019 bis 2022 gemeinsam mit Judith Huber die Künstlerische Leitung des PATHOS München.
Sie inszenierte am Zentraltheater zusammen mit Max Wagner »Wír kommen« von Ronja von Rönne (2018), das 2021 als beste Produktion der Kategorie »(zeitgenössisches) Drama« mit dem Monica-Bleibtreu-Preis ausgezeichnet wurde und im März 2022 »Sein oder Nichtsein« von Nick Whitby nach dem gleichnamigen Film von Ernst Lubitsch sowie zuletzt »Aimee und Jaguar« im Oktober 2023.

Mara Widmann (Spiel)
absolvierte ihr Schauspielstudium an der Hochschule der Schauspielkunst «Ernst Busch Berlin». Ihre Schauspielkarriere begann 2011 am Berliner Ensemble. dann gehörte sie zum festen Ensemble des Münchner Volkstheaters.
Seit 2010 steht sie auch für Film und Fernsehen vor der Kamera.
Hinzu kommen eigene Arbeiten, szenische Lesungen und Produktionen unter anderem am Pathos München, am Metropoltheater und am Neumarkttheater in Zürich.
2019 spielte sie in der Uraufführung von „Nur ihr wisst, ob wir es geschafft haben werden!“ von Emre Akal im HochX.
2020 wurde sie für ihre Darbietung in «Innuendo» am Pathos Theater mit dem Kulturstern der Münchner Abendzeitung geehrt.

Gefördert vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München.

Erhabenes Scheitern

Erhabenes Scheitern

Ein Projekt von Susanne Schroeder, Judith Huber und Stefan Kastner

Premiere am 24. April 2008 im Maxim Kino, Landshuter Allee 33
Wiederaufnahme am Freitag den 16. April 2010 um 20.30 Uhr im Maxim Kino
Weitere Vorstellungen am Samstag, 17. und Sonntag, 18. April 2010

Gefördert durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München

Konzept, Regie, Darstellung: Susanne Schroeder, Judith Huber, Stefan Kastner
Bühne: Martin Schmidt
Licht: Igor Belaga
Pressearbeit: Kathrin Schäfer

Das Scheitern schwebt als Damoklesschwert über aller Kunst: der Künstler lässt unzähliges verworfenes Material zurück, gescheiterte Gedanken, gescheiterte Werke. Susanne Schroeder hat zusammen mit Judith Huber und Stefan Kastner das Projekt „Erhabenes Scheitern“ entwickelt, das zwei Gegenpole der Kunst zusammenführt: das Scheitern und das Erhabene: Drei Künstler Lola, Alu und Inge sind auf der Flucht. Gejagt vom drohenden Erfolg oder dem totalen Scheitern, verfolgt von den eigenen Ideen und der Kunst, die immerzu befiehlt: Mach mich, mach mich! Sie verschanzen sich in der Landshuter Allee 33. Eine fatale Entscheidung: Mitten im Kunstkino Maxim, dem Reich von El Commandante Sigi Daiber sind sie in der Höhle des Löwen. Es kommt zum Kampf. Wird es Lola, Alu und Inge gelingen, die Kunst los zu werden? Unter dem Schutz ihrer drei Patrone, dem Blauen Engel, Hans-Georg Schwarzenbeck und Ingeborg Bachmann gehen sie auf eine Wallfahrt. Diese Reise fordert Opfer und am Wegrand bleiben Dinge aus der untersten Schublade der Biographie: Kleidungsstücke aus besseren Tagen, Filme, die keiner sehen wollte, und Ideale. Das Maxim-Kino hat sich bereits mehrfach dem Scheitern angenommen: gerade erst fand das zweite „Festival des Gescheiterten Films“ statt. Jetzt wird das Kino zum Theaterraum.

Judith Huber lebt als freischaffende Schauspielerin in München. Engagements u.a. bei SPIELART München, in Zürich (Schauspielhaus), Hamburg (Kampnagel, Kammerspiele), Berlin (Barracke, Deutsches Theater, Sophiensaele) und Nürnberg. Mit der Produktion „Sitzen in Hamburg” (Regie: Christiane Pohle) war Judith Huber Preisträgerin des Impulse-Festivals. Zusammen mit Marianne Kirchund Eva Löbau ist Judith Huber „Die Bairishe Geisha“. 

Susanne Schroeder wurde 1969 in München geboren und studierte ab 1991 an der Schauspielschule Zürich. Nach ihrem Abschluss 1994 folgte ein Engagement am Volkstheater Rostock, anschließend spielte sie am Hessischen Staatstheater Kassel. Von 1999 bis 2001 war sie am Bayerischen Staatsschauspiel engagiert. Es folgten freie Engagements am Theater Luzern, an der Bayerischen Theaterakademie, beim Internationalen Musikfestival im Chiemgau und im PathosTransport Theater. In den Spielzeiten 2001/2002 bis 2003/2004 war sie mehrmals an den Münchner Kammerspielen zu sehen, so z.B. in „Dantons Tod“von Georg Büchner (Regie: Lars-Ole Walburg),“Shockheaded Peter“(Regie: Corinna von Rad), im Rahmen des „Zweiten Wochenendes der jungen Dramatiker“ in „Abend in Cape Cod“ von Maja Das Gupta und „Angst vor der Angst“ von Fassbinder (Regie: MatthiasHuhn). In den Spielzeiten 2006/2007 und 2007/2008 stand sie in der Uraufführung von Anja Hillings „Engel“ (Regie: Felicitas Brucker) auf der Bühne. Susanne Schroeder wirkte außerdem in zahlreichenFilmen und Fernsehproduktionen sowie bei Hörbuchern mit. Neben ihrer Tätigkeit als Schauspielerin realisierte und inszenierte sie seit 2001 eine Anzahl freier Projekte.
Für “Heimsuchung ­ eine Weihnachtsexpedition“ erhielt sie 2007 erstmalig eine Förderung durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München. Im Dezember 2008 folgte das dritte, vom Kulturreferat geförderte Projekt „Eine Stadt sucht einen Weg“ (Ein Architekturkrimi). 

Stefan Kastner studierte Gesang am Richard-Strauss-Konservatorium und lebt als Sänger und Darsteller in München. Zusammenarbeit u.a. mit dem Künstlerduo Brunner/Ritz, den Regisseuren Dominik Wilgenbus und Johannes Schmid (Pasinger Fabrik), Corinna von Rad (Theater Freiburg, Staatsoper Berlin), Eszter Szabó (Internationales Musikfestival im Chiemgau) und Bettina Kraus/Marie Enzler („Coming Home“, Bayerforum, 2006). Sein Projekt „Italiensehnsucht“ wurde vom Baureferat/Kunst im öffentlichen Raum unterstützt. Für sein Projekt „Isar-Athen“ erhielt Stefan Kastner 2008 zum ersten Mal ebenfalls eine Förderung des Kulturreferats der Landeshauptstadt München.

Noch wach?

Noch wach?

von Benjamin von Stuckrad-Barre

Premiere am Dienstag, 3. Juni 2025 um 20:00 Uhr im Zentraltheater (Paul-Heyse-Straße 28, 80336 München)
Weitere Vorstellungstermine am Mi, 4. und Do, 5. Juni 2025 sowie am Di, 1. und Mi, 2. Juli 2025 um jeweils 20:00 Uhr

Tickets: 23 € / erm. 17 €
Reservierung: www.zentraltheater.de
Der VVK startet in Kürze.

Regie: Lea Ralfs
Mit: Isabell Fischer, Anna von Haebler, Yana Robin la Baume, Benjamin Berger, Emma Schall
Fotos: Lea Mahler

Zum Stück:
In Berlin beginnt eine junge Frau voller Hoffnung ihren neuen Job bei einem großen Fernsehsender. Alles scheint perfekt – ein charismatischer Chef, glänzende Zukunftsaussichten. Doch dann, meist spät in der Nacht, taucht eine Nachricht auf ihrem Handybildschirm auf: „Noch wach?“.

Zur gleichen Zeit sitzt ein Schriftsteller in Los Angeles im Garten des berühmten „Chateau Marmont“, kämpft mit seinem Liebesroman – und mit sich selbst. Dort begegnet er Rose McGowan, einer Schauspielerin, die sich offen gegen alte Machtstrukturen und systematischen Missbrauch stellt. Ihre Worte hinterlassen bei ihm mehr als nur einen flüchtigen Eindruck – sie fordern ihn heraus.

Zurück in Berlin trifft er auf die junge Frau vom Fernsehsender. Ehe er es begreift, ist er tief verstrickt in eine Geschichte, die weit über sein eigenes Schreiben hinausgeht – eine Geschichte über Macht, Einfluss und moralische Abgründe, die ihn an seine eigenen Grenzen führt.

»Noch wach?« ist der dritte Roman des Schriftstellers Benjamin von Stuckrad-Barre, der im April 2023 bei Kiepenheuer & Witsch erschien.
Die Uraufführung fand im September 2023 unter der Regie von Christopher Rüping am Thalia Theater Hamburg statt.

Mehr Infos hier:
http://www.zentraltheater.de/

Tanz – oder gar nicht

Tanz – oder gar nicht

2025 feiern wir das 10-jährige Jubiläum von „HIER=JETZT“, der Plattform für zeitgenössischen Tanz. Die Künstlerinnen-für-Künstlerinnen-Initiative, die 2016 auf Initiative von Birgitta Trommler und Johanna Richter aus dem Nichts erschaffen wurde, ist heute die Plattform für Nachwuchsförderung für junge Choreografinnen und Tänzerinnen in München!

Am Donnerstag, 6. Februar 2025 um 19.00 Uhr
in den „Offenen Studios“ im Tanztendenz München e.V.

Ein Gespräch mit den beiden Initiatorinnen Birgitta Trommler und Johanna Richter, bei dem sie auf 10 Jahre „HIER=JETZT“ zurückblicken, auf Entwicklung und Erfolg der Plattform sowie auf die Impulse schauen, die diese Plattform auf die Münchner Tanzszene hatte. Diese Künstlerinnen-für-Künstlerinnen-Initiative präsentiert so kompakt wie kein anderes vergleichbares Format die Vielseitigkeit von zeitgenössischem Tanz in München, was wiederum neues Publikum und Interesse am zeitgenössischen Tanz der freien Szene generiert. Die Plattform ist einzigartig in Deutschland: sie verschafft Tanzschaffenden ein professionelles „Startpaket“, durch das weitere Schritte in die eigene choreographische Karriere nachhaltig gefördert werden.
Außerdem werden Künstler*innen zu Wort kommen, die durch das „Startpaket“ vom „HIER=JETZT“ beruflich maßgeblich weitergekommen sind und so Residenzen, Debütförderungen, Stipendien oder Einladungen zu Festivals erreichen konnten.
Wir stellen zudem die Norbert Janssen Stiftung vor, die seit 2022 den Publikumspreis einer privaten Spenderin aus New York mit einem Arbeitsstipendium flankiert, und die neue HIER=JETZT Residenz im Tanzprojekt München e.V.
Und wir blicken in die Zukunft, wollen die Plattform weiter fest verankern und die inzwischen internationale Strahlkraft dieser Münchner Künstler*innen-Initiative nachhaltig festigen.

Der Eintritt ist frei.

Foto: Mehmet Vanli

HIER=JETZT 2025“ wird vom 21. April bis 4. Mai 2025 stattfinden und ausgewählten Stipendiatinnen zwei Wochen lang kostenfrei Studios in der Tanztendenz e.V., im Iwanson International und im schwere reiter für Proben zur Verfügung stellen sowie die Möglichkeit geben, jenseits von Budget und Produktionsdruck ihre Arbeit zu erproben und zu diskutieren.
Abschließend wird es am 3. und 4. Mai 2025 im schwere reiter „Open Space“-Vorstellungen und offene Formate geben, bei denen die Arbeiten einem Publikum bei freiem Eintritt präsentiert werden.

OVERTIMEvon Chris-Pascal-Englund-Braun Foto (c) Mehmet-Vanli

OVERTIME

Opening night von HIER=JETZT 2025

Von Chris-Pascal Englund Braun

Am Do, 1. und Fr, 2. Mai 2025, jeweils um 20.00 Uhr im schwere reiter

Zum Stück:
Is there anybody out there? We’re in here, trying to break out. Waiting for the right moment, enduring another impact, wandering through the desert, shaking of what has been or what’s to come. 8 humans navigating through the co-existence of brutality and care, solitude and relationships. This performance is a moving snapshot of our time. Overtime.

Die Performance wurde bei »HIER=JETZT« 2024 entwickelt.

Choreografie: Chris-Pascal Englund Braun
Tänzer*innen: Aron Nowak, Renee Barbara Kuleš, Špela Remec, Izabela Foltyńska, Akhil Jamkandi, Sofia Casprini, Mariella Núñez Karg, Jon Olofsson Nordin
Fotos: Mehmet Vanli

Tickets : 20,00 € / 12,00 € (ermäßigt) 10,00 € (Iwanson)
VVK: www.rausgegangen.de
Mehr Informationen unter: www.schwerereiter.de

Gefördert durch den »HIER = JETZT« 2024 Publikumspreis und dem »HIER = JETZT« Stipendium der Norbert Janssen Stiftung, durch eine Debütförderung des Kulturreferats der Landeshauptstadt München, und durch den BLZT (Bayerischer Landesverband für zeitgenössischen Tanz aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst)

Chris – Pascal Englund-Braun
stammt aus Dänemark und ist Tänzer, Choreograf, Schauspieler und Dozent.
Er absolvierte seine Tanzausbildung an der Iwanson International School of Contemporary Dance und begann kurz darauf zu choreografieren und zu unterrichten.2020/2021 war er Tänzer am Staatstheater Kassel unter der Leitung von Johannes Wieland.
Sein Schauspieldebüt gab er 2022 in „Amsterdam“ am Staatstheater Darmstadt.
Zudem spielte und choreografierte er am Stadttheater Ingolstadt, dem Staatstheater Darmstadt, und dem Staatstheater Mainz. Er arbeitete mit Emma Evelein, Paula Rosolen, Alexander Nerlich, Sebastian Zuber, House of Pain Dance Company and Nordic Beasts.
In München wirkte er in Produktionen von u.a. Johannes Härtl, Anima Henn, Christina D’ Alberto, Rosalie Wanka, Sophie Becker und Matteo Carvone mit.
Seine Choreografie »OVERTIME« gewann den Publikumspreis und das Arbeitsstipendium der Plattform »HIER = JETZT« 2024. Mit der damit ermöglichten Debütförderung der Stadt München produziert er sein erstes eigenes abendfüllendes Stück, das als »opening night« am 1.und 2. Mai auf der Plattform »HIER = JETZT« 2025 im schwere reiter zu sehen sein wird.

Künstler*innengespräch zu »Rachel und ich«

Erinnerung und Erbe. Künstlerische Perspektiven auf NS-Zeit und Shoah
Künstler*innengespräch

Am Montag, 27. Januar 2025 um 20.30 Uhr im HochX
im Anschluss an die Vorstellung von »Rachel und ich«
Der Eintritt ist frei

Im Anschluss an die Vorstellung von »Rachel und ich« von Lulu Obermayer sprechen Münchner Künstler*innen über ihre Arbeiten zur NS-Zeit: Wie setzt sich die 3. Generation mit der Shoah auseinander? Wie können traumatische Erfahrungen und unbewusste transgenerationale Erbschaften in der Kunst sichtbar werden? Neben ästhetischen Fragen geht es auch um die biografischen und politischen Dimensionen der Werke. Welche Stereotype tauchen immer wieder auf? Kann Kunst helfen, festgefahrene Narrative über Täter und Opfer, Schuld und Verantwortung zu durchbrechen?

Mit: Caroline Kapp, Burchard Dabinnus, Christiane Huber, Lulu Obermayer und Rachel Troy
Moderation: Manon Haase

Sprache: Deutsch, Englisch
Language: German, English

Rachel und ich

Rachel und ich

Eine Performance von Lulu Obermayer mit Rachel Troy

Stuttgart: Vorpremiere im Theater Rampe am 22. Januar 2025 um 20.00 Uhr und 23. Januar 2025 um 17.00 Uhr
München: Premiere am Samstag, 25. Januar 2025 um 20.00 Uhr im Theater HochX
Weitere Vorstellungen am Montag, 27. Januar 2025 um 19.00 Uhr mit anschließendem Künstler*innengespräch und Dienstag, 28. Januar 2025 um 20.00 Uhr

Berlin: Premiere in den Sophiensaelen in Berlin am 5. und 6. Februar 2025

Dauer: 60 Min
Sprache: Deutsch / Englisch
Mit deutschen und englischen Übertiteln

Mitwirkende:
Konzept, Künstlerische Leitung: Lulu Obermayer
Text und Performance: Lulu Obermayer, Rachel Troy
Lichtdesign und Technische Leitung: Michele Piazzi
Ton- und Videoschnitt: Oliver Harlan
Camera: Borys Dubiański, Andi Szelyes
PR: Kathrin Schäfer
Foto: Ella Obermayer

Die Performance „Rachel und ich“ erkundet die Zwischenräume von Bewusstsein, Zeit und Sprache, die das Verständnis von Geschichte und Identität prägen. Durch Rituale und symbolische Elemente wird ihre Beziehung szenisch inszeniert, um eine Reflexion über Empathie, Erinnerung und das Nachwirken der Geschichte anzuregen. Das Theater wird so zu einer lebendigen Praxis der Erinnerungskultur – einem Ort, an dem persönliche und politische Dimensionen aufeinandertreffen und eine intensive Auseinandersetzung mit Vergangenheit und Gegenwart erfahrbar wird.

Lulu Obermayer und Rachel Troy vereinen in ihrer ersten künstlerischen Zusammenarbeit Lee Strasbergs Method Acting, therapeutische Techniken, Gesellschafts- und soziale Spiele und Storytelling.

Eine Produktion von Lulu Obermayer mit HochX Theater und Live Art München e.V.
Mit freundlicher Unterstützung durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München und in Koproduktion mit Theater Rampe, Stuttgart und Sophiensaele, Berlin.

Lulu Obermayer (*1989, München)
arbeitet an der Schnittstelle von Performance, Oper, Theater und Choreografie. Sie verwebt Fakten und Anekdoten aus der Theatergeschichte, um grundlegende Fragen zur Handlungsfähigkeit und Darstellbarkeit auf der Bühne zu stellen. Der europäische Kanon dient ihr dabei als Reibungspunkt, um verborgene Potenziale freizulegen, dominante Erzählstränge zu transformieren und unsichtbar gemachte Perspektiven ans Licht zu bringen.
Nach ihrer Schauspielausbildung an der Professional Performing Arts School, dem Lee Strasberg Institute und dem Stella Adler Studio in New York City sowie einem Erasmus-Aufenthalt in Dramaturgie an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig, schloss sie ihren BA in Contemporary Performance Practice am Royal Conservatoire of Scotland ab. Ihren Master absolvierte sie 2017 im Studiengang Solo Dance and Authorship am Hochschulübergreifenden Zentrum für Tanz (HZT) in Berlin.
Obermayers Arbeiten wurden international gezeigt, darunter am Steirischen Herbst (Graz), Theater Neumarkt (Zürich), O.Festival (Rotterdam), Buzzcut Festival (Glasgow), DeSingel (Antwerpen), Sophiensaele und HAU2 (Berlin), Münchner Kammerspiele, HochX (München), Highways Performance Space (Los Angeles) und Batard Festival (Brüssel).
Zu ihren zentralen Werken gehören die Trilogie basierend auf Puccini-Opern „Tosca“ (2016), „Manon Lescaut“ (2017), „The Girl(s) of the Golden West“ (2018)), „L’Opra Fatale“ (2020), eine Performance über Mörderinnen, die an der Oper Graz uraufgeführt wurde, sowie die achtstündige Performance „Frauenliebe und Leben“ (2022), basierend auf Schumanns Liederzyklus, die am DeSingel in Antwerpen aufgeführt wurde. Mit „Backstage“ (Theater am Neumarkt, Zürich 2023), einem Duett über das Cabaret Pfeffermühle und Figuren wie Erika Mann, Therese Giehse und Josephine Baker, setzte sie ihre Auseinandersetzung mit Exil und Theatergeschichte fort, die in der Solo-Performance „EXILE“ (2023, O.Festival Rotterdam) weitergeführt wurde.
Ihre jüngsten Arbeiten umfassen die Performance „Agoraphobia“ (2023), die den Steirischen Herbst auf dem Schlossberg in Graz eröffnete und Männlichkeit in der Oper thematisierte, sowie das Solo „Death Valley Junction“, das die künstlerische Praxis der Tänzerin Marta Becket in den Fokus rückt. Sie entwickelte es 2022 für die Tanztage (Sophiensaele, Berlin) und wurde dafür zum 10 tage Freischwimmen Festival (Stuttgart) sowie zum Rodeofestival (München) eingeladen. Die achtstündige Performance „(a kind of) Requiem“ (2023) für eine 20-jährige Sängerin basiert auf „Ein deutsches Requiem“ von Johannes Brahms, welche beim Buzzcut Festival in Glasgow uraufgeführt und anschließend in Zürich und Genk präsentiert wurde.
Lulu Obermayer war 2020 für den Caroline-Neuber-Preis und die Forecast Platform nominiert. Sie war von 2022 bis 2023 Teil des Freischwimmen-Netzwerks und wird ab 2025–2026 Mentorin der 10. Edition der Forecast Platform.

Rachel Troy ist Schauspielerin, Komikerin und Psychotherapeutin aus Los Angeles. Sie studierte Schauspiel an der Professional Performing Arts School und dem Lee Strasberg Institute in New York sowie Comedy bei The Groundlings in Los Angeles. Während ihres Bachelorstudiums in Psychologie und Theater am Sarah Lawrence College verbrachte sie ein Auslandssemester in Russland, wo sie Schauspiel am Moskauer Kunsttheater studierte.
Rachel arbeitete mit renommierten Ensembles wie Punchdrunk und Radiohole und erwarb 2016 ihren Master in „Mental Health Counseling“. Als Psychotherapeutin hat sie sich auf Trauma, insbesondere transgenerationales Trauma, spezialisiert. Ihre Solo-Show „Baby“ gewann beim Hollywood Fringe die Auszeichnungen „Best World Premiere“ und „Top of The Fringe“.